Sven
Conrad (Leipzig) / Raiko Krauß (Berlin)
Die
Besiedlungsgeschichte einer Mikroregion an der unteren Donau (Neolithikum bis
frühe Neuzeit)
Einführung
Seit 1958 wurden im
spätantiken Limeskastell Iatrus an der unteren Donau (beim Dorf Krivina
an der Jantra-Mündung, Bulgarien) deutsch-bulgarische Ausgrabungen
durchgeführt. Etwa zur gleichen Zeit begannen polnisch-bulgarische Ausgrabungen
im ca. 15 km donauaufwärts gelegenen Legionslager Novae. Die langjährigen
Forschungen in den beiden Limesanlagen führten zu grundlegenden Erkenntnissen
über den römischen Limes an der unteren Donau.
Mit dem Beginn einer
neuen Grabungsperiode im Jahre 1992 ergab sich durch die veränderten
politischen Rahmenbedingungen erstmals die Option auf Forschungen außerhalb des
unmittelbaren Kastellgeländes. Zuvor war man bezüglich der Struktur des
Kastellumfelds im wesentlichen auf die unvollständigen Angaben in älteren
Publikationen angewiesen. Damit war es unmöglich, die detailliert herausgearbeiteten
Baugeschichten von Iatrus und Novae in eine allgemeine Siedlungsgeschichte
einzubinden; viele Aspekte der Geschichte dieser Lager konnten damit zwar
beschrieben werden, blieben aber in der Interpretation hypothetisch.
In einem zwischen 1997
und 2001 von der DFG im Normalverfahren geförderten Projekt wurden im Umfeld
der beiden Limesbefestigungen Iatrus und Novae an der unteren Donau interdisziplinäre
Prospektionen durchgeführt, die neben Feldbegehungen und
Luftbildpropektionen auch geophysikalische, palynologische und bodenkundliche
Untersuchungen beinhalteten. Insgesamt wurde ein Gebiet von ca. 1200 km2
erfasst, wobei auch das linke Donauufer in die Untersuchungen einbezogen wurde.
Derzeit wird die Publikation der Ergebnisse vorbereitet.
Bereits die ersten
Prospektionskampagnen ließen erkennen, dass der steinfreie Lössboden des
Arbeitsgebiets sehr günstige Fundbedingungen bietet. Die zahlreichen Funde aus
allen Perioden ließen den Entschluss reifen, auch die prähistorische Epoche in
die Untersuchung mit einzubeziehen. Insgesamt wurden 658 Fundstellen
registriert:
|
|
Gesamt |
% |
Tumuli |
% |
Siedlungen, Befestigungen, Nekropolen |
% |
Technische
Fundplätze (Straßen,
Brücken etc.) |
|
vor 1997 |
297 |
45 |
206 |
81 |
91 |
24 |
--- |
|
1997-2001 |
361 |
55 |
48 |
19 |
287 |
76 |
26 |
|
Gesamt |
658 |
100 |
254 |
100 |
378 |
100 |
26 |
Nur 19 % der Tumuli,
aber 76 % der im weiteren Sinne als Siedlungsstellen zu bezeichnenden Fundstellen
sind als Neufunde registriert worden. An zahlreichen Siedlungsstellen wurde
zudem eine mehrphasige Besiedlung festgestellt.
Die
prähistorische Epoche in Nordbulgarien
Entsprechend
dem Forschungsstand lässt sich die prähistorische Kulturgeschichte des
bulgarischen Donautieflandes, einer über weite Strecken der Urgeschichte
bedeutsamen Region, bereits weitgehend differenziert darlegen. Der historische
Querschnitt der Kulturentwicklung offenbart den großen Erkenntnisvorsprung der
Forschungen zum Spätpaläolithikum gegenüber den anderen
altsteinzeitlichen Epochen. Über das definitive Ende des Paläolithikums
und den Übergang zu den frühesten Ackerbaukulturen ist immer noch sehr wenig
bekannt, und gerade die neuen Erkenntnisse über die augenscheinliche
Gleichzeitigkeit der Lepenski Vir-Funde mit dem frühesten Neolithikum in
der Region zeigen, wie groß unsere Unkenntnis über diesen Zeitabschnitt noch
immer ist. Bezüglich der frühesten Ausprägung neolithischer Keramik in
Nordbulgarien müssen die theoretischen Überlegungen zu einer rein
monochromkeramischen Phase, noch vor der traditionell als frühesten Erscheinung
angesehenen weißbemalten Fazies, angesichts aktueller Funde aus dem
Einzugsgebiet der Jantra neu überdacht werden. Die Erörterung der frühneolithischen
Siedlung von Koprivec und die Vorlage von weiteren, bisher unpublizierten
Grabungsfunden offenbart auch für diese Fundstelle das gemeinsame Auftreten von
monochromer und weißbemalter Keramik und bestärkt ganz erheblich die Argumente
der Gegner eines „monochromen“ Neolithikums, da nun zumindest diese eine - von
den Befürwortern stets als beispielhaft für Nordbulgarien angeführte -
Fundstelle ausfällt. Analog zu den angrenzenden Landesteilen lässt sich die
Kulturentwicklung der anschließenden Zeiträume bis zum Ende des Äneolithikums
dank umfangreicher Funde auch vom Unterlauf der Jantra detailliert darstellen.
Auch für den kulturgeschichtlichen Wandel am Ende des Äneolithikums konnte die
bulgarische Forschung in den letzten Jahren bedeutende Erkenntnisse beitragen.
In der Frühbronzezeit
stellt sich der nordbulgarische Fundstoff äußerst heterogen dar, was einen
umfassenden Blick auf die benachbarten Großräume unabdingbar macht, da diese
sämtlich besser erforscht sind. Von überregionaler Bedeutung für die
Frühbronzezeit ist im Arbeitsgebiet das Gräberfeld von Batin.
Eine genauere
Untersuchung erforderte der Übergang von der frühen zur späten Bronzezeit,
da eine eigentliche Mittelbronzezeit in Nordbulgarien bislang unbekannt ist.
Auffällig ist zunächst die weitgehend kontinuierliche Entwicklung der
Metallformen, die äußerst zahlreich in der Region gefunden wurden, was wiederum
eine fortdauernde Besiedlung voraussetzt. Der weiträumige formenkundliche
Vergleich ermöglicht zwar eine bedeutende Annäherung beider Komplexe,
wenngleich eine unmittelbare zeitliche Berührung nicht begründet werden kann.
Eine methodische Lösung der Probleme am Übergang von der frühen zur späten
Bronzezeit kann darum nur in der gezielten Ausgrabung eines Fundplatzes zu
suchen sein, der dieses Zeitintervall überbrückt. Die weitere Entwicklung der
Spätbronze- und Hallstattzeit ist bereits seit längerem vergleichsweise
gut erforscht und konnte durch neue Funde belegt werden.
Vor dem
Hintergrund der allgemeinen Kulturentwicklung kann durch die von 1997 bis 2001
durchgeführten Prospektionen eines geschlossenen Kleinraumes in
Nordbulgarien nun erstmals gezeigt werden, wie sich die Besiedlung innerhalb
der verschiedenen Epochen organisiert und verändert hat. Zusätzlich zur
Registrierung der Fundstellen im Gelände wurden einige Siedlungsplätze gezielt
mit verschiedenen Methoden der Feinprospektion untersucht, wodurch über die
allgemeine Besiedlungsstruktur hinaus auch exemplarisch die innere Entwicklung
der Siedlungen selbst erhellt werden konnte.
Die
siedlungsgeographische Auswertung des Fundstoffes bestätigt die allgemeine
Kulturentwicklung des nordbulgarischen Donautieflandes, indem die generelle Tendenz
eines Siedlungsausbaus vom Neolithikum bis zur Hallstattzeit nur durch eine
gravierende Zäsur während der Frühbronzezeit unterbrochen wird.
Betrachtet man die Besiedlungsfaktoren im Einzelnen, zeigt sich, dass dieser
„Einbruch“ in einer grundlegend von den übrigen Epochen verschiedenen
Siedlungsstruktur begründet ist und damit nicht allein demographisch, im Sinne
eines Bevölkerungsrückgangs, interpretiert werden kann. Die spezifischen
Besiedlungsmuster zeichnen sich im Grunde genommen mit zunehmender
Fundstellenzahl zu den jüngeren Perioden hin immer deutlicher ab.
Ausgesprochen
dünn stellt sich die neolithische Besiedlung am Unterlauf der Jantra
dar, die sich zudem recht ungleichmäßig über das Untersuchungsgebiet verteilt.
Auffällig ist eine Konzentration der Fundstellen im Südosten des
Arbeitsgebietes, bei sonst sehr weit auseinander liegenden Fundpunkten. Auf der
anderen Seite ist das Fundmaterial von den wenigen Plätzen überaus umfangreich
und lässt eine hohe Bevölkerungskonzentration auf engem Raum oder lange
Lebensdauer der wenigen Siedlungen vermuten. Bei einem Vergleich der neolithischen
und äneolithischen Besiedlung ist eine grundsätzliche Beibehaltung des
besiedelten Raumes und der allgemeinen Siedlungslage festzustellen, was sich
bereits in der Formtradition des Fundstoffes äußert und nun auch im
Besiedlungsmuster seine Bestätigung findet.
Eine wichtige
Erkenntnis für das äneolithische Besiedlungsbild ist der Nachweis von
zahlreichen kleineren Siedlungsplätzen neben den großen Tellsiedlungen, die
bislang als der eigentliche und einzige Siedlungstyp dieser Zeit in
Nordbulgarien angesehen wurden. Eklatant ist dann der Bruch der
frühbronzezeitlichen zur äneolithischen Besiedlung, die sich in beinahe
allen Faktoren voneinander unterscheiden. Die Auswertung des Besiedlungsmusters
legt nahe, dass der frühbronzezeitlichen Besiedlung eine grundsätzlich andere
Organisation als allen übrigen Perioden zugrunde liegt, die durch eine
veränderte Wirtschaftsform bedingt ist. Wenn wir für die Perioden vor und nach
der Frühbronzezeit vom Ackerbau als primärer Subsistenzquelle ausgehen, worauf
alle Besiedlungsfaktoren und vor allem die Bodenauswahl hindeuten, so möchte
man für die Frühbronzezeit eine verstärkte Viehzucht annehmen. Bestärkt wird
diese Annahme durch die paläobotanischen Untersuchungen, die im Verlauf des
Subboreals eine deutliche Abkühlung des Klimas mit zunehmender Trockenheit und
einer folgenden Versteppung der Landschaft nachweisen konnten. Der Rückgang des
Ackerbaues bei zunehmender Viehzucht ist somit als flexible Reaktion der
menschlichen Gemeinschaften auf den sich wandelnden Naturraum zu verstehen.
Ungeachtet einer klaren Unterschiedlichkeit auch der spätbronzezeitlichen im
Vergleich zur frühbronzezeitlichen Siedlungsstruktur besteht offenbar dennoch
in einigen Kleinräumen eine fortlaufende Besiedlung. Prinzipiell kann
aufgezeigt werden, dass sich die Besiedlung im Laufe der Spätbronzezeit
grundsätzlich neu organisiert und nun erstmals auch klare Abstufungen der
einzelnen Siedlungen innerhalb ganzer Siedlungskammern erkennen lässt.
Für die Hallstattzeit
ist eine verstärkte Zusammenballung von Siedlungen in Kleinräumen
charakteristisch. Markant zeichnen sich nun auch innerhalb der einzelnen
Siedlungskammern „zentrale Orte“ ab, die auf herausragenden Geländemarken
liegen und ein Wegenetz markieren, das in den Grundzügen bereits die heutigen
Verkehrswege vorzeichnet.
Die historische Epoche (späte Hallstattzeit bis
frühe Neuzeit)
Mit der späten
Hallstatt- bzw. frühen Latènezeit tritt das Arbeitsgebiet in die
historische Epoche ein. Allerdings sind auf der Grundlage der zunächst recht spärlichen
schriftlichen Quellen kaum Rückschlüsse auf die historische und
gesellschaftliche Entwicklung zwischen Donau und Balkan möglich. Die Lücke kann
hier nur durch die archäologische Forschung geschlossen werden.
Das verdichtete
Siedlungssystem der späteren Eisenzeit zeigt gegenüber der frühen Hallstattzeit
eine kontinuierliche Fortentwicklung und ist durch befestigte und exponierte
Zentralorte (Bjala, Sviëtov)
gekennzeichnet, die z.T. bereits in der Hallstattzeit bestanden haben und als
thrakische Stammes- oder Kultzentren zu interpretieren sein werden. Um diese
Zentren gruppieren sich nicht nur Tumuli-Nekropolen, sondern zahlreiche kleine,
meist wohl ephemere Siedlungen.
Dieses System wird in
der Kaiserzeit durch ein weiträumiges, durch ländliche Villen und
dörfliche Siedlungen (vici) bestimmtes Siedlungsbild abgelöst. Es ist
durch das eigenständige System der Limesbefestigungen beeinflusst, für deren
unmittelbares Umfeld weitere Erkenntnisse, beispielsweise über die zu den
Kastellen gehörenden Zivilsiedlungen, gewonnen werden konnten. Außerdem fanden
wir einige Abschnitte der die Donau begleitenden Limesstraße.
Für den Westteil des
Arbeitsgebiets, wo eine zentrale Planung in der Landaufteilung besonders gut zu
erkennen ist, wurde die Größe der Landparzellen versuchsweise bestimmt.
Gegenüber der vorrömischen Eisenzeit zeigen die siedlungsgeographischen
Faktoren eine stärkere Orientierung auf günstige Siedlungsplätze und damit eine
dauerhafte Anlage der Siedlungen. Davon abweichend gehen die suburbanen Villen
um das Legionslager Novae auf den besonderen Rechtsstatus des
Militärterritoriums zurück und sind mit der Versorgung der Veteranen nach ihrem
Ausscheiden aus dem aktiven Dienst in Verbindung zu bringen.
Die Prospektionen
lieferten keine direkten Anhaltspunkte für den Übergang von der Spätlatène- zur
römischen Zeit, da die Keramik keine Feindatierung zulässt. Die kontinuierliche
Aufsiedlung des Gebietes scheint an den meisten Stellen im Laufe des 2. Jh. einzusetzen.
Grundsätzlich lässt sich eine Siedlungskontinuität von der mittleren Kaiserzeit
bis in die Spätantike feststellen, auch wenn die Intensität der
Besiedlung an einzelnen Fundstellen abzunehmen scheint. Die Keramikfunde
sprechen generell für ein Ende der Besiedlung im ländlichen Raum und einen
Rückzug in die Befestigungsanlagen oder deren unmittelbares Umfeld spätestens
im ausgehenden 4. Jh., was mit den Goteneinfällen im Zuge des 2. Gotenkrieges
und den nachfolgenden Hunnenzügen in Verbindung gebracht werden kann. Dieser
Befund korrespondiert mit den Grabungsergebnissen im Kastell Iatrus, wo ab der
Wende vom 4. zum 5. Jh. eine Verdichtung der Bebauung und eine Veränderung der
rein militärischen Struktur hin zu einer militärisch-zivilen Mischform festzustellen
ist.
Während der frühbyzantinischen
Periode (Ende des 5. - ca. Ende des 6. Jh.) konzentriert sich die
Besiedlung dann fast ausschließlich auf die Befestigungsanlagen und deren
unmittelbaren Umkreis. Insgesamt ist für diesen Zeitraum mit einem deutlichen
Bevölkerungsrückgang zu rechnen.
In der frühmittelalterlichen Periode
(7.-10. Jh.) werden viele der alten Siedlungsstellen, darunter auch die
zumindest teilweise zerstörten Limeskastelle, durch die neuen Siedler – Slawen
und Protobulgaren – wieder aufgesucht.
Dies ist insofern interessant, als teilweise
ein Hiatus von mindestens 200 Jahren anzunehmen ist. Es konnte ein dichtes
Siedlungsbild ohne charakteristische Strukturen ermittelt werden, welches die
Veränderung der sozialen und ethnischen Verhältnisse in der ehemaligen
römischen Provinz widerspiegelt. Zahlreiche kleine, häufig durch ungünstige
siedlungsgeographische Faktoren charakterisierte und deshalb als ephemer
einzustufende Siedlungsplätze besitzen keine erkennbare Orientierung zu einer Reihe
von z.T. befestigten Hauptorten. Die fehlende Strukturierung des
Siedlungssystems ist wahrscheinlich mit einer halbnomadischen Lebensweise zur
erklären. Dies lässt sich jedoch im Vergleich zu anderen Regionen und an Hand
der wissenschaftlichen Literatur kaum nachvollziehen, da sich die
archäologische Forschung bislang fast ausschließlich auf größere Siedlungen und
Befestigungsanlagen konzentriert hat.
Den mit dem Ende des 1. Bulgarischen Reiches
(Ende 10. Jh.) und den Petschenegen-Einfällen in Verbindung stehenden erneuten
Rückgang der Besiedlung können wir an Hand der Prospektionsergebnisse deutlich
nachweisen; es kam zur endgültigen Auflösung des alten - d.h. teilweise noch
stark römisch geprägten - Siedlungsnetzes. Das heutige, moderne
Siedlungssystem mit einer Konzentration auf relativ wenige, gut
erschlossene und siedlungsgünstige Räume hat sich im wesentlichen erst während
des Spätmittelalters (2. Bulgarisches Reich 12.-14. Jh.) und vor allem
unter der nachfolgenden Türkenherrschaft herausgebildet.
Literaturauswahl
G. v. Bülow, Das
spätantike Kastell Iatrus am Unterdonau-Limes in Bulgarien. Stand und Probleme
der Erforschung. Vortrag zur Jahressitzung der Römisch-Germanischen Kommission.
Ber. RGK 75, 1994, 5-22.
G.
v. Bülow/A. Milčeva (Hrsgg.), Der römische Limes an der unteren
Donau von Diokletian bis Heraklios. Vorträge der Internationalen Konferenz Sviëtov
1998 (Sofia 1999) 141 ff.
Iatrus-Krivina I-V (Berlin 1979-1995).
S.
Conrad/D. Stančev, Ein Limeskastell und sein Umfeld. Arch. Deutschland 1998, 2,
64.
S.
Conrad/D. Stančev,
Archaeological Survey on the Roman Frontier on the lower Danube between Novae
and Sexaginta Prista. Preliminary Report (1997-2000). In: P. Freeman et al.
(Hrsg.), Proceedings of the XVIIIth International Congress of Roman Frontier
Studies held in Amman, Jordan (September 2000). BAR. Int. Ser. 1084 (Oxford
2002) 673-684.
S. Conrad, Archaeological Survey on the Lower Danube.
Results and Perspectives. In: P. Guldager Bilde/L. Hannestad (Hrsgg.), Chora,
Catchment and Communications. The Present State and Future Prospect of
Landscape Archaeology in the Black Sea Region (7th c. BC - 4th
c. AD). (Aarhus; im Druck).
R. Krauß, Die
prähistorische Besiedlung am Unterlauf der Jantra vor dem Hintergrund der
Kulturgeschichte Nordbulgariens (Diss. Berlin 2003).
L. Press/T. Sarnowski, Novae. Römisches
Legionslager und frühbyzantinische Stadt an der unteren Donau. Ant. Welt 21,
1990, 4, 225-243.